Selbstverantwortung – Wie ich sie sehe

Zwei Kinder spielen im Kinderzimmer, plötzlich gibt es einen lauten Knall. Erschreckt rennt der Vater hin, das Tablett mit den Keksen und dem Kakao liegt auf dem Boden, eine Tasse ist zerbrochen. Beide Kinder sagen sehr überzeugt: „Ich war das nicht“. Bei Kindern scheint die Ablehnung jeder Verantwortung (noch) die Regel zu sein…

Bei Erwachsenen auch? Eine Klientin “schimpft” schon seit einigen Sitzungen immer mal wieder, dass ihre Eltern ihr damals nicht erlaubt haben, Gitarre zu lernen, obwohl sie sehr musikalisch ist und im Schulchor mitgesungen hatte. Stattdessen musste sie ab 11 Flöte lernen, bis sie die mit „15 in die Ecke warf“ und nie mehr anrührte. Mein Hinweis, sie könne ja nun sicher Noten lesen und heute als Erwachsene noch eine preiswerte Gitarre kaufen und an der VHS einen Kurs buchen oder mit einem Lehrbuch mit CD selbst erste Erfahrungen machen, verhallen ungehört. Sie „klebt“ lieber in ihrer Endlosschleife, dass sie jetzt mit 31 keine Profimusikerin mehr werden könnte und ihre Eltern „ihre Karriere versaut haben“.
Das ist mein Thema für heute: Wie sieht es aus mit der Selbstverantwortung?

Verantwortung für mein Tun und Nicht-Tun übernehmen

Für mich ist Selbstverantwortung im Idealzustand, dass ich für alle mein Leben und meine Taten die Verantwortung übernehme. Niemand anderes kann das tun. So ist zumindest das Ideal. Auch wenn ich selbst da auch schon mal „Rückfälle“ bei mir feststelle und über die anderen vermeintlich „Verantwortlichen“ schimpfe, wenn etwas nicht geklappt hat oder ich einen Gegenstand verlegt habe.
Das heißt, ich bin immer verantwortlich für die eigenen Taten mit allen Konsequenzen sowie auch für das eigene Unterlassen. So kann ich mein Leben selbstbestimmt leben. Der Schwerpunkt liegt dann mehr auf der Suche nach Möglichkeiten und weniger im Blick darauf, was wieder alles schief gegangen ist oder unmöglich scheint. Die Gefahr ist sonst recht groß, sich in Problemschleifen zu verlieren. Alles, was mir heute passiert und wo ich stehe, ist das Ergebnis meines Handelns oder Unterlassens.

Wenn meine Klientin aufhören könnte zu jammern, wäre sie in der Lage, ihren Frieden damit zu machen, wie es damals gelaufen ist. Jetzt sogar trotz aller eventuell verlorenen Zeit immer noch Gitarre beginnen zu lernen. Auch wenn sie vermutlich keine Profikarriere mehr macht. Der italienische Liedermacher Paolo Conte hat seinen internationalen Durchbruch mit Mitte/Ende 30. Dazu kommt, dass wir nicht alle unseren Wünsche umsetzen können.

Und was ich hier für meine Lebensplanung und andere große Entscheidungen postuliere, gilt auch bei kleinen Dingen. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte ich um Entschuldigung. Wenn ich etwas beschädigt habe, sorge ich für Ersatz.

Ein aktuelles Beispiel: An der Kasse im Supermarkt bemerkt die Kassiererin, dass ein Ein im Karton kaputt ist und bietet mir an, es gegen ein ganzes auszutauschen. Ich meine, ich habe den Karton selbst fallen lassen, als ich ohne Lesebrille auf der Olivenölflasche nach Informationen suche. Ich würde ein Spiegelei daraus machen. Sie schaut mich erstaunt an, das hätte sie selten. Die meisten Kunden, denen etwas hinfällt, tauschen es aus und das Geschäft hat den Schaden.

Das mag Ihnen unbedeutend erscheinen. Ich bin von meinen Eltern so erzogen worden und das ist bis heute prägend. Mein Vater nahm mir im Alter von 11 oder 12 Jahren einmal ein Kartenquartett mit Horrorköpfen weg. Das war damals eine Welle, die aus den USA herüber schwappte. Ich fand diese Karten toll und faszinierend, er fand sie widerwärtig. Aber er ersetzte mir den Kaufpreis, nachdem er sie zerrissen und in den Müll geworfen hatte. Trotz meines Ärgers hat dieser Ersatz bei mir Eindruck gemacht und ich erinnere mich bis heute daran.

Lieber Klagen als Handeln

Immer wieder höre ich Klagen. Weil der und der das und das gemacht hat, bin ich so oder ist mir das und das passiert. Ich bin das Opfer der Eltern, des Arbeitgebers oder der Zustände.

Es scheint, es ist bequemer jahrelang über den Stress im Betrieb oder den vermeintlich unfähigen Vorgesetzten zu klagen, als sich um eine Veränderung zu bemühen oder eine neue Stelle zu suchen oder sich selbständig zu machen.

Ich bin auch immer Teil eines Systems. Vielleicht habe ich meine Möglichkeiten zur Veränderung des Systems nicht genug genutzt. Vielleicht habe ich sie auch gar nicht gesehen oder war zu bequem etwas zu unternehmen. Klar ist auch, wer etwas verändern will, kann bei anderen anecken oder sich unbeliebt machen. Es erinnert mich an den vor Jahren einmal gelesenen Satz: „Viele ziehen das bekannte Unglück dem unbekannten Glück vor.“

 

Das Beste aus dem machen, was meine Eltern mir mitgaben

Hier ist mein Appell: „Aus der Opferhaltung herauskommen und hinein in die Schöpferrolle.“ (Autor anonym).

Ich kann und sollte versuchen, das Beste aus dem zu machen, was ich in meinen Genen und in meiner Erziehung mitbekommen habe. Das heißt, etwaige Fehler meiner Eltern in ihrer Erziehung oder unqualifizierter Lehrer in der Schule auszugleichen oder sogar überwinden zu können.
Gerade bei den Eltern ist eine Haltung hilfreich, dass sie es aus Liebe und mit ihrem Wissen gemacht haben und es manchmal einfach nicht besser wussten. Bei meinen eigenen Eltern, die in der NS-Zeit aufgewachsen sind und schlimme bis traumatische Kriegserfahrungen gemacht haben, weiß ich heute: Sie haben es aus Liebe gemacht und so gut, wie sie es eben wussten und konnten. Dass mir da manches nicht gut getan hat, dafür gab es dann später Selbsterfahrung, Therapie und Therapieausbildung und einfach das gelebte Leben, um Fehler und Defizite auszugleichen und zu überwinden. Und ihnen für ihre Leistung zu danken und ihnen ihre Fehler zu vergeben.

Es gilt also dann, analog zu Sartres Thesen, das Beste aus dem zu machen, was wir mitbekommen haben. Auch wenn wir in unserem Aufwachsen nur „schlechte Karten“ erhalten haben, können wir damit ein gutes Spiel machen.
Das stelle ich auch ganz real in meiner Männer-Doppelkopfrunde immer wieder fest. Auch mit guten Karten kann man verlieren und mit schlechten trotzdem ein Spiel gewinnen.

 

Es gibt keine Gene für Unglück, sondern es ist das Resultat persönlicher Entscheidungen

Ich erinnere mich an einem Bericht im Stern oder der Zeit über eine wissenschaftlichen Untersuchung zu eineiigen Zwillingen, deren Väter Alkoholiker waren. Als Erwachsene wurden sie wieder befragt. Bei einem Zwillingspaar war der eine Mann ebenfalls Alkoholiker geworden, der andere ein erfolgreicher Unternehmer. Und beide gaben als Erklärung für ihren Werdegang sinngemäß die Antwort: „das war doch klar bei meinem Vater…“

Während der eine den Vater als Entschuldigung für seinen Scheitern angab, fühlte sich der andere herausgefordert, etwas aus seinem Leben zu machen.

Es gibt immer wieder Erfolgsgeschichten von Menschen, die aus vermeintlich „schlechten Verhältnissen“ kamen und ihren Weg gegangen sind.

 

Ich kann wählen… immer

Das bedeutet, ich kann immer meine Wahlmöglichkeiten sehen und mich selbstverantwortlich für einen anderen Weg entscheiden. Heute kann ich etwas anders machen als gestern. Das kann eine Kleinigkeit sein wie keine bunten Hemden mehr tragen, anfangen regelmäßig zu joggen, statt über meine Rettungsringe am Bauch zu jammern. Oder VegetarierIn werden, die Arbeitsstelle zu wechseln oder sich nicht mehr von seinem Partner demütigen zu lassen. Ich kann mir einen Zeitpunkt setzen, bis wann ich entschieden habe, ob ich meine unbefriedigende Stelle aufgebe oder bleibe und täglich weiter jammere, wie schlecht es mir doch ergeht. Sie können weiter dort arbeiten, aber dann hören Sie das Jammern auf, wie ein dreijähriges Kind im Sandkasten, dem man sein Schäufelchen weggenommen hat. Denn bald will sich niemand mehr ihre Klagen anhören! Auch jeden Tag wieder zur unbefriedigenden Arbeit zu gehen, ist eine Wahl. Niemand steht morgens vor Ihrem Bett und bedroht Sie mit einer Waffe, dass Sie losgehen.

Das meint für mich auch, ich tue gut daran, mit all meinen Entscheidungen zu leben. Wenn sie mir nicht gefallen, dann eine Änderung herbeizuführen. Und wenn das nicht mehr möglich ist, sie als ein Ergebnis meiner früheren Wahl zu akzeptieren und aufzuhören, nach irgendjemand zu suchen, der Schuld sein muss. Alle, nur ich nicht.

Das verlangt innehalten und sicher auch schon mal etwas Trauerarbeit. Über vertane Chancen, über verpasste Gelegenheiten, über gemachte Fehler. Diese Trauerarbeit ermöglicht eine realistische Sicht auf die Dinge, bringt eine Art von Versöhnung mit den Zuständen mit sich und oft auch eine erweiterte Sicht auf neue Optionen. Wenn mir alles gelingen würde, das wäre ja fast gottgleich.

Das Leben ist so bunt und vielfältig, dass sich immer neue Türen öffnen, wenn ich alte geschlossen oder wütend zugeworfen habe. Ich muss die Konsequenzen meiner Handlungen tragen.

Die beliebte Suche nach Schuldigen raubt endlos Energien und verändert nichts. Es sorgt her nur für Streit mit meinem Umfeld. Anstatt die aussichtsreichere Frage zu stellen, was man nun zur Lösung unternehmen kann und wer mich dabei unterstützen kann. Und sich kurz verständigt, welche Fehler man/frau das nächste Mal nicht wieder begeht.

Handeln ist hier viel wertvoller und aussichtsreicher als klagen! Wenn ich alle

Ich trage alleine die Verantwortung für mein Leben

Verantwortung übernehme, bin ich auch handlungsfähig. Wenn ich denke, dass die anderen ja verantwortlich sind, wähle ich die Ohnmacht. Dann kann ich auch nichts verändern.

Auch meine Gefühle wähle ich

Ich entscheide, wie ich mit Ereignissen in meinem Leben umgehe, wie ich darauf reagiere. Vor einigen Jahren kam ich von einem Seminar aus Thüringen zurück, war müde und wollte so schnell es geht, nach Hause. Beim Einlaufen am Bahnhof am Frankfurter Flughafen wurde im verspäteten ICE durchgegeben, der nächste Anschluss wartet am gegenüber liegenden Gleis. Trotz der Warteankündigung fuhr der Zug los, ich hatte den Griff schon der Hand! Und habe mich fürchterlich aufgeregt…

  • über die verantwortungslose Bahn
  • über den schlechten Service
  • über eine fehlende Bitte um Verständnis oder ein Bedauern für die Falschinformation
  • über die verlorene Zeit usw.

Geholfen hat das natürlich alles nichts, ich schade mir höchstens selbst. Ich kann wählen, dass so etwas wohl auch leider zum Leben gehört und die Kunst des Wartens lernen . Mir einen Kaffee oder Tee gönnen und 40 Minuten geduldig auf den nächsten Anschluss warten.

Ich habe einen Termin mit einem Freund, und er kommt nicht zum vereinbarten Zeitpunkt. Schimpfe ich nur herum oder versuche ich, ihn zu erreichen und das Beste aus der Situation zu machen? Wenn ich ewig warte, verleugne ich die Realität. Wenn ich ihn deswegen nicht mehr sehen will, verleugne ich meine Bedürfnisse. Es kann ja auch einen guten Grund für sein Nichtkommen geben.

Ein weiteres Beispiel:
Der amerikanische Zen-Mönsch Claude AnShin Thomas beschreibt in seinem Buch “Am Tor zur Hölle” eine Situation, die er in einem Zugabteil erlebt hat. Ein Mitfahrer zündet sich eine Zigarette an, obwohl auf Schildern das Rauchen ausdrücklich verboten ist. Er sagt „Entschuldigung“ und deutet auf das Verbotsschild. Der Mann raucht trotzdem. Thomas erster Impuls ist, ihm die Zigarette und das Feuerzeug wegzunehmen und ihm zu drohen, er solle keinen zweiten Versuche starten. Als ehemaliger Soldat in Vietnam nach eigener Aussage für den Tod von Hunderte von Vietnamesen (mit-)verantwortlich, wäre ihm das vermutlich leicht gefallen. Aber diese Kriegseinsatz hat ihn schwer traumatisiert und nach seiner Rückkehr in die USA (mit vielen Jahren mit Schlaflosigkeit, Alkohol- und Drogenmissbrauch) seine Wandlung zur Gewaltfreiheit und seinen Weg zum Bettelmönch ausgelöst.

Jetzt reagiert er anders:

„In dem Augenblick wurde die Natur meines Leidens manifest. Der Zorn, den ich angesichts seines Rauchens verspürte, war mein Leiden, und dafür war er nicht verantwortlich. Im Gegenteil – er machte mir ein großes Geschenk: die Gelegenheit, die Natur meines Leidens zu berühren; er war meine Glocke der Achtsamkeit. Ich hielt inne und kehrte zu meinem Atem zurück, ich atmete ein und ich atmete aus. Als ich ihm zusah, wie er die Zigarette anzündete, war ich in der Lage zu sagen: „Es tut mir leid, dass du dein Leben auf diese Weise zerstören musst. Es tut mir leid, dass du derart leidest.“ Und ich verneigte mich vor ihm…“

Sie steigen am selben Bahnhof aus und kommen später in einem Park miteinander ins Gespräch. Thomas erläutert dem jungen Raucher, das er ihm nicht seine Ansichten aufdrängen (Rauchen ist schädlich) könne. Aber durch die Aggressivität seiner Handlung lade er andere ebenfalls zur Aggressivität ein und ein anderer Mitreisender hätte vollkommen anders reagieren können. Und  er ergänzt:

“Meine Gefühle kommen nicht von außen. Sie sind in mir gegenäwrtig. Mit ihnen kann ich arbeiten. Ich muss akzeptieren, dass alles, was ich empfinde – Wut, Verzweiflung, Verwirrung, einfach alles -, in mir ist. Ein Produkt meiner selbst. Ich mag das Verhalten anderer Menschen unagemessen finden, doch ist es nicht an mir, sie zu ändern. Ich könnte es auch gar nicht…”

 

Mein Leben und meine Entscheidungen akzeptieren

Ich muss mein Leben mit all seinen richtigen und falschen Entscheidungen als eigenes Gelebtes in Besitz nehmen. Ich kann nur das verändern, was mir gehört.

In Seminaren oder Einzelsitzungen erlebe ich immer wieder Menschen, die gesund sind und über genug Geld zu leben verfügen, aber die unglücklich sind, jammern und für die es „nie genug ist“ und die scheinbar nirgendwo ankommen können. Auch hier gilt der Fokus erst einmal auf Akzeptanz und vielleicht auch Dankbarkeit  für das Erreichte zu legen. Danach kann ich gezielte Veränderung in ausgesuchten Bereichen angehen, die zu mehr Zufriedenheit und Lebenssinn führen können.

In einer Paarberatung schreit der Mann, er sei überhaupt nicht aggressiv. In diesem Zustand hat er kein Gefühl dafür, was er verändern könnte. Wenn er nicht bereit ist einzugestehen, dass er es ist, der seine Frau schlägt und ihm nicht nur „einfach mal die Hand ausrutscht“, muss er sich nicht wundern, das seine Frau Angst vor ihm hat und ihn vielleicht deswegen verlassen will. Wegen seiner Ausbrüche hatte die Frau um einen Termin nachgefragt und ihn lange bedrängt, bis er endlichmürrisch einwilligte „einmal da mit hinzugehen“.

Dieses „in Besitz nehmen“ ist sicher manches Mal ein schmerzhafter Prozess. Ich behaupte aber, dass er notwendig und am Ende sogar heilsam und integrierend wirkt.

Engagieren und seine Grenzen sehen

Ich sehe mich als Teil eines größeren Systems. Darin kann ich mich einsetzen für das, was veränderbar ist und meinen Teil an Verantwortung beitragen..

Ich kann mir Hilfe suchen, wenn ich für private oder politische Anliegen Unterstützung brauche. Wenn ich mir Hilfe hole, sollte ich darauf achten, meine Freunde und Helfer nicht zu sehr zu strapazieren und dort zu viel abzuladen.

Ein Klientin, die ich vor Jahren einmal begleitete, war mit ihrem großen Thema der Bedürftigkeit so stark identifiziert, dass sie sich mit ihrem Ansinnen, ihre Freunde sollten sich permanent um sie kümmern, immer mehr in die Isolation trieb. Sie wurde immer seltener zum Geburtstagen eingeladen, ihre Mitteilungen auf deren Anrufbeantworter blieben zunehmend unbeantwortet und immer mehr Freunde zogen sich zurück. Sie fühlten sich „von ihr emotional ausgelutsch“ und benutzt”, warf ihr eine verbliebene Freundin einmal im Streit an den Kopf. Sie wären nicht (mehr) in der Lage, ihr Schicksal mitzutragen.

Die Arbeit mit ihr fokussierte sich darauf, sich mehr auf sich selbst zu besinnen, sich mehr alleine für sich zu regulieren und ihre Umwelt nicht nur ausschließlich als Erfüller ihrer Bedürfnisse zu sehen.

Verantwortung übernehmen liegt scheinbar nicht im Trend

Gesellschaftlich gesehen, scheint zu seiner Verantwortung zu stehen und auch für eigene Verluste oder Schaden geradezustehen, leider nicht im Trend zu liegen. Etwa wenn ich in der letzten Bankenkrise an die Banken denken. Die Gewinne wurden jahrelang privatisiert, die nun drohenden Verluste, weil sie sich verzockt hatten, sollte bitteschön der Steuerzahler übernehmen. Und die Regierung sprang leider mit dem Bankenrettungsschirm ein.

Oder die Autohersteller wie VW, Audi oder Mercedes, die nicht bereit sind, für den Betrug an ihren Käufern mit Hilfe manipulierter Software einzustehen, die in vielen tausenden Diesel eingebaut wurde. Aktuell wurde nun immerhin Mercedes vom Verkehrsministerium zu einem Rückruf verpflichtet, den sie freiwillig nicht vornehmen wollten und ein Audi-Manager sitzt wegen selbst verschuldeter Vertuschungsvorwürfen in seiner Firma in Untersuchungshaft. Immerhin.

Wenn es also an großen Vorbildern mangelt, warum soll den der „kleine Mann“ und die „kleine Frau“ verantwortlich leben. Sie sehen es

  • an wilden Müllkippen im Naturschutzgebiet
  • an auf dem Supermarktparkplatz ausgeleerten Autoaschenbechern
  • am Dauerparken immer neuer Autos ohne Berechtigung auf Behindertenparkplätzen, obwohl der nächste freie Parkplatz 15 Meter weiter liegt

Egoismus statt Verantwortung für ein größeres Ganzes und damit Rücksichtnahme auf andere oder die Umwelt.

Früher war ich als Student politisch sehr engagiert und habe 1980 in Gorleben den Bauplatz als Protest gegen die ungeklärte und gefährliche Wiederaufbereitung des Mülls aus AKWs mit vielen anderen MitstreiterInnen besetzt. Diese Besetzung dauerte einen Monat und zeigte neben dem Protest auch Möglichkeiten selbstorganisierten gemeinsamen Lebens mit zum Teil fremden Menschen. Und ich habe bei der Räumung am Ende auch rüde Staatsgewalt am eigenen Leibe erfahren.
Heute denke ich, dass die Politik vieles nicht steuern kann und/oder will oder wankelmütig ist. Erst Atom-Ausstieg ja, bei der nächsten Regierung wieder nein und und nach der Katastrophe in Japan auf einmal doch. Die Politik ist meines Erachtens oft genug „nur“ Vollzugshelfer wirtschaftlicher Interessen.

Das wäre ja irgendwie auch paradiesisch, wenn alles so liefe, wie ich es mir wünsche.
Aber auch wenn die Politik da oben, oft „macht, was sie will“, habe ich genug Möglichkeiten, in meinem Umfeld mich zu engagieren: in einem Ehrenamt oder einer Bürgerinitiative, ich kann lokale Initiativen oder ein Bürgerbegehren unterstützen. Oder in meinem Umfeld Müll vermeiden, vegetarisch leben, Waren aus lokaler Produktion kaufen, nachbarschaftliche Projekte unterstützen, meinen Internethandel eindämmen oder nur bei Firmen kaufen, die in auch Deutschland ihre Steuern zahlen. Im Sinne Kants: so zu leben, das mein Handeln auch als Maßstab für alle gelten könnte. Ich bin für mein Seelenleben genauso verantwortlich wie für die gesellschaftlichen Lebensumstände, in denen ich mich bewege.

Meine Grenzen erkennen

Dabei ist es sinnvoll, seine Grenzen, aber vor allen seine Möglichkeiten zu sehen. Ich kann nicht alles erreichen, weil ich selbst geistige oder körperliche Grenzen habe, die finanziellen Mittel fehlen, meine Ideen einfach unrealistisch sind. Allerdings im Ausloten dieser Grenzen lerne ich viel über mich und andere und verschiebe meine Grenzen meist auch ein wenig. Manchmal muss ich loslassen und mich von meinen Wünschen und Ideen verabschieden.

Schließlich ich habe auch nicht alles in der Hand: Manchmal muss ich loslassen und je nach Glauben auf Gott oder die Zukunft vertrauen und Gelassenheit und Demut entwickeln.

Wenn ich einen Schicksalsschlag erleide, kann ich wählen, wie ich damit umgehe. Welche Antwort ich darauf in meiner Selbstver-antwort-ung gebe. Ich bleibe dabei immer verantowrtloch und handlungsfähig.
Daran kann ich in meiner Persönlichkeit wachsen, daran können wir alle wachsen. Nach einiger Zeit trotz Rückschlägen oder Niederlagen wieder Freude im Alltag leben.

 

Wie geht es Ihnen mit diesem Thema? Ich freue mich wie immer auf Ihre und eure Antworten!

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Fotos:  T-Shirt: Winfried Wershofen,   Mann mit Armen: Fotolia/photoschmidt


Das Tal des Abschieds – Eine Übung zum Seminarabschluss

Heute möchte ich Ihnen und Euch eine Übung vorstellen, die nach einem etwas längeren beruflichen Seminar oder einer Tagung oder auch einem privaten Treffen zum Ende eine strukturierte Rückschau auf die gemeinsame Zeit ermöglicht.
Es geht nicht um eine Wanderung durch eine schöne Landschaft wie das Bild suggeriert, sondern um einen inneren Weg der Rückschau auf die vergangenen Tage und des Ausblicks auf die kommenden.

Das Tal des Abschieds dient dem „Punktsetzen“, dem Bewusstmachen und Reflektieren einer Situation, die die TeilnehmerInnen an unterschiedlichen Punkten „erwischen“ kann.
Der/die eine oder andere möchte noch bleiben, ist noch emotional und gedanklich mitten im Thema vertieft; wird vielleicht auch zu Hause noch nicht erwartet … kurz: könnte noch mehr Gruppe gebrauchen. Für andere ist das Treffen jetzt fast schon „gelaufen“, sind die Gedanken vielleicht schon auf der Rückfahrt und bei der Familie zu Hause.

Hier ermöglicht und unterstützt das Tal des Abschieds den Transfer von der Situation zu Beginn des Seminars über die Inhalte der Tage bis hin zur aktuellen Situation kurz vor Ende:

Was nehme ich von den Inhalten und Eindrücken mit?
– Was will ich davon anwenden/umsetzen?
– Was war unschön und kann ich hier lassen?
– Wie war die Zeit für mich?

Sie kennen das ja vermutlich zum Ende hin aus verschiedenen Seminaren, die Sie besucht haben…

eilig werden die Zimmer geräumt und die Koffer gepackt, die Getränke bezahlt und häufig werden jetzt Adressen und Handynummern mit den neuen KollegInnen oder Bekannten ausgetauscht. Meiner Erfahrung nach dient das oft dazu, den kommenden Abschied zu erleichtern. Diese Adressen werden nach einigen Wochen meist bedeutungslos oder es kommt nur zu einer kurzen und selten dauerhaften Kontaktaufnahme.

Natürlich bestätigen auch hier einzelne Ausnahmen die Regel. Meine Frau habe ich so auf einer Bildungsreise in den Allgäuer Alpen um Oberstdorf vor 28 Jahren kennengelernt. Da blieb es nicht nur beim Adressentausch, vor zwei Monaten war Silberhochzeit!

In festen Gruppen, wie einem Berufsverband, werden gemeinsame Arbeitsprojekte von KollegInnen verabredet oder Ideen für das nächste Jahrestreffen erörtert.

 

Das Tal des Abschieds, Zum Vorgehen, Einsatzmöglichkeiten:

Sie brauchen eine große Fläche, auf die während der Auswertungseinheit Moderatorenkarten abgelegt werden. Der Fußboden oder zusammengestellte Tische bieten sich dafür an. Am besten haben Sie eine große Rolle Papier zur Verfügung, viele Seminarhäuser halten diese vor. Darauf werden die Stationen des „Tal des Abschieds“ in Form eines Tales mit einem engen Eingang und Ausgang aufgemalt. Wenn es kein großes Papier gibt, können die einzelnen Stationen des Tales mit DIN-A4-Blättern markiert werden und mit Schnur oder Klebeband wird die Form des Tals markiert.

Wichtig ist der Platz. Sie können eine Fläche von 2 x 5 Metern oder mehr gut füllen, je nachdem wie groß die Gruppe ist. Ich habe das mit 20 TN einer einwöchigen Bildungsurlaubsreise in die Alpen gemacht oder mit ca. 45 KollegInnen eines Jahrestreffens meines Berufsverband zum Abschluss des Wochenendes. Es geht aber auch mit nur 8 – 12 Teilnehmenden, zum Beispiel am Ende einer mehrjährigen Ausbildung. Hier ist die Länge der Zeit, auf die Sie gemeinsam zurückblicken, wichtiger als die Zahl der TN!

Eine Kollegin hat die Übung auch einmal zur Jahresabschluss-Klausur einer jungen und schnell wachsenden IT-Firma mit inhaltlich etwas veränderten Stationen verwendet und die Ergebnisse dann fruchtbar in die Moderation der Planung des kommenden Jahres integriert.

Sie legen die einzelnen Stations-Blätter an den vier Ecken aus oder malen diese auf das große Papier:
– Station 1: „Wie bin ich hergekommen?“ (Gefühle, Gedanken, Erwartungen, Wünsche, Befürchtungen) an den Anfang nach links.

Der Anfang

 

– Station 2: „Was war hier, was ist passiert?“ (Themen, Angebote, Leitung, Struktur, Tagungshaus) oben ins Tal

Der Verlauf und die Inhalte

 

– Station 3: „Höhle des Unrates“ Was lasse ich da? (Unschönes, Konflikte, Überflüssiges) unten ins Tal.

Die “Höhle des Unrates“

 

– Station 4: “Was nehme ich mit?“ (Anregungen, erste Ideen, Vereinbarungen, Veränderungen) an den rechten Ausgang des Tals.

Transfer und Ausblick

 

Weitere Materialien wie die Moderatorenkarten und Stifte legen Sie dazu. Je nach Inhalt des Seminars können Sie auch Kerzen und Musik bereithalten. Etwa zum Ende einer therapeutischen oder musischen Ausbildung.

Es geht los…

Bitten Sie die TeilnehmerInnen, sich Moderatorenkarten zu nehmen und passend zu den Fragen der einzelnen Stationen zu beschriften. Bei Bedarf können die TN natürlich während der gesamten Übung weitere Karten nehmen. Pro einzelner Äußerung bitte eine ganze Karte nutzen. Sie können einen Begriff oder einen Satz auf jeweils eine Karte schreiben, die eine Idee, eine Stimmung, eine Kritik, ein Lob, ein Aha-Erlebnis usw. ausdrücken. Diese Karten werden später gemeinsam an den vier Stationen abgelegt.
Die Zeit des Aufschreibens kann 15 Minuten und länger betragen. Das kann am Anfang etwas zögerlich beginnen, aber kommt dann nach meiner Erfahrung immer in Gang. Hilfreich ist, vor Beginn die TeilnehmerInnen zu bitten, die Augen zu schließen und von der Anreise an bis zum aktuellen Zeitpunkt noch einmal die vergangene Zeit zu durchlaufen und nachzuspüren.

Auf Ihr Zeichen hin werden die Karten gemeinsam an den vier Stationen abgelegt. Durch die Größe der Fläche kommt die Gruppe in Bewegung, um alle Karten zu verteilen und die der anderen TN zu lesen. Es entstehen Gespräche untereinander zu den einzelnen Aussagen auf den Karten und sind oft recht anregend und aufschußreich. In der Zeit, während die Karten ausliegen, können einzelne TN weitere Karten schreiben und dazulegen.

Ein Modell des “Tals des Abschieds”

Nach einer halben Stunde des Anschauens und der Gespräche – so lange sollten Sie einplanen – werden die Moderatorenkarten eingesammelt und der Boden oder die Tische leer geräumt. Wer will, darf seine/ihre Karten mitnehmen, ansonsten sind diese eine gute Grundlage für die eigene Auswertung. Heutzutage sind natürlich auch schnell ein paar Bilder der einzelnen Stationen mit dem Smartphone gemacht.

So dauert die ganze Übung ca. eine Stunde mit Vorbereitung. Die Teilnehmenden können über diese Einheit miteinander ins Gespräch kommen und die kommende Auflösung des Gruppenzusammenhangs ist jetzt gegenwärtig. Möglicherweise haben sich jetzt schon erste Ideen der Umsetzung der Seminarinhalte im kommenden Alltag verfestigt.

Wenn Sie diese Übung am letzten gemeinsamen Abend machen (etwa bei einem Bildungsurlaub vor der Abreise am nächsten Morgen), knüpft der „gemütliche Teil“ des Abends nahtlos an die Einheit an und muss nicht extra organisiert werden. Bei Bedarf können Sie einzelnen TN noch für ein Einzelgespräch zur Vergügung stehen.

Ziel des Tal des Abschieds ist es, mehr die persönliche Seite des Abschieds  anzusprechen und weniger die inhaltliche Seminarkritik. Die sollte schon vorher erfolgt sein. Probieren Sie es doch bei Ihrem nächsten Seminar aus, falls die gemeinsam erlebte Zeit dazu passt. Es sollten schon zwei Tage/Nächte gewesen sein. Für ein Tagesseminar ist es zu umfangreich und wirkt dann eher aufgesetzt.

Ich habe das “Tal des Abschieds” selbst vor vielen Jahren bei einem Methodenseminar des Landesinstituts für Erwachsenenbildung NRW in Soest kennengelernt und verändere es auf meine Bedürfnisse hin (zum Beispiel die Inhalte der einzelnen Stationen) bei jedem Einsatz ein wenig.

Jetzt freue ich mich auf Ihre und Eure Rückmeldungen. Vielleicht möchten Sie berichten, welche Erfahrungen Sie mit dieser Übung machen. Oder Sie haben eine ähnliche Übung, von der sie erzählen möchten.

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Fotos: Tal gegen die Sonne:  jplenio/pixabay.de, alle anderen: Winfried Wershofen

Meine neue Webseite www.persoenlichkeitsentwicklung-bonn.de ist online

Meine neue Webseite www.persoenlichkeitsentwicklung-bonn.de zu meinen verschiedenen Angeboten in meiner Praxis in Bonn ist online.

Hier finden Sie alle Kurse und Seminare zu Persönlichkeitsentwicklung und persönlicher Veränderung, die ich  – bis auf wenige Ausbildungen in Kooperation – alle in meiner Praxis in Bonn anbiete. Von verschiedenen Entspannungskursen, für die ich von den gesetzlichen Krankenkassen als qualifizierter Kursleiter anerkannt bin, bis zu Seminaren zu verschiedenen Themen, Ausbildungen und meinem speziellen Veränderungscoaching.

 Meine 10 Jahre alte Seite www.praxis-lebenswege.de ist zunehmend zu unbeweglich für technische Veränderungen geworden und entspricht auch Weiterlesen

Scheitern … weit verbreitet und wenig diskutiert

Ich weiß gar nicht mehr, ob ich damals alleine oder mit Freunden vor dem Fernseher gesessen habe.
Uli Hoeneß jagt den entscheidenden Elfmeter im Endspiel der Fußball-EM 1976 über’s Tor in den Belgrader Nachthimmel.

Die deutsche Mannschaft ist im Finale gescheitert. Die etwas Älteren unter Ihnen erinnern sich vielleicht auch noch daran…

Ums Scheitern soll es heute gehen. Ist das doch bei näherem Hinsehen Weiterlesen

Wie Sie regelmäßiger pünktlich Feierabend machen könnten

Wer kennt das nicht? Sie wollen pünktlich um 16.00 Uhr Feierabend machen. Mit ihrer Tochter, die in einer Studenten-WG wohnt, endlich mal wieder Kaffee trinken gehen. Um 18.00 Uhr muss sie wieder zum Proseminar in die Universität. Es wäre also schön, pünktlich im Café zu sein.

Feierabend 1

Sie arbeiten sich so durch den Tag, immer die Uhrzeit im Blick. Aber die Mittagspause mit den KollegInnen wird dann doch wieder etwas länger. Es gab kontroverse Diskussion um betriebliche Themen. Um 15.15 Uhr fällt Weiterlesen

Kinder- und Hundefreie Zone in Düsseldorfer Biergarten – Zum Umgang mit Grenzen

Kürzlich ging eine Meldung durch die Presselandschaft, dass ein Düsseldorfer Gastwirt ein Schild vor einem umzäunten Bereich seines Biergartens aufstellte. Darauf wurde Kindern und Hunden den Zutritt verwehrt; also eine kinder- und hundefreie Ruhe-Zone errichtet. Vorausgegangen waren „Exzesse“ einzelner Kinder, die ohne Eingreifen der zugehörigen Eltern den Gastwirt und andere Gäste regelrecht tyrannisierten oder Hunde, die “stundenlang” ohne Eingreifen der Besitzer bellten.

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In mehreren Interviews sagte er zur Begründung.

“ Das Schild gefällt mir auch nicht. Ich habe selbst drei Kinder. Aber so ging es einfach nicht weiter. Naja, es gibt immer mehr Eltern, die sich einfach nicht um ihre Kinder kümmern. Da ist das Befüllen von Aschenbechern mit Sand und das Anzünden von Palmen ja noch Gedöns….. Letztens stand ein Kind bei uns mitten in der Küche. Neben der heißen Fritteuse. Ich habe mich von dem Kind zu seiner Mutter führen lassen und alles, was die Mutter sagte, war: “Naja, ich muss ja auch mal in Ruhe essen”.
… Ich möchte es mal so sagen: Zehn bis 20 Prozent der heutigen Eltern kotzen mich extremst an… Weiterlesen

Warum ich keine Links zum Internet-Buchhandel setze!

Ich bin in den letzten Wochen mehrmals angesprochen oder angemailt worden, warum ich bei meinen Literaturlisten oder der letzten Buchempfehlung keine Links zu den Internet-Buchversandhäusern wie amazon.de, buch.de oder thalia.de setze.

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Darüber könne ich doch einige Euro verdienen, wenn Sie über meinen Link auf die Online-Seite der Buchhäuser gelangen und dort bestellen. Und für die KäuferInnen wäre das doch auch viel einfacher…
Gerade in der jetzt vergangenen Adventszeit wurden dort doch Millionen Bücher bestellt und versandt. Ich weiß, dass viele meiner Blog-KollegInnen diese Links setzen.

„Support your local dealer“

Aber ich halte es doch mit der guten alten Formel „Support your local dealer“ und meine damit nicht den Drogenhändler Weiterlesen

bonn gesund 15. September 2013

Wenn Sie aus Bonn oder der Umgebung sind, können sie mich am Sonntag, den 15. September 2013 auf der Gesundheitsmesse “bonn gesund” in Bonn-Bad Godesberg erleben.

Dort halte ich zwei Vorträge mit Übungen/Demonstrationen:

  • Einmal um 11.00 Uhr im Brunnensaal zum Autogenen Training und
  • um 12.00 Uhr auf der Bühne im großen Saal mit einer kleinen Klangschalenreise und einer kurzen Klangschalenmassage.

Außerdem gibt es viele andere interessante Angebote. Es lohnt sich! Alles weitere zur Messe finden sie hier:

www.bonn-gesund.de

Vielleicht sehen wir uns. Ich würde mich freuen.