Kinder- und Hundefreie Zone in Düsseldorfer Biergarten – Zum Umgang mit Grenzen

Kürzlich ging eine Meldung durch die Presselandschaft, dass ein Düsseldorfer Gastwirt ein Schild vor einem umzäunten Bereich seines Biergartens aufstellte. Darauf wurde Kindern und Hunden den Zutritt verwehrt; also eine kinder- und hundefreie Ruhe-Zone errichtet. Vorausgegangen waren „Exzesse“ einzelner Kinder, die ohne Eingreifen der zugehörigen Eltern den Gastwirt und andere Gäste regelrecht tyrannisierten oder Hunde, die “stundenlang” ohne Eingreifen der Besitzer bellten.

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In mehreren Interviews sagte er zur Begründung.

“ Das Schild gefällt mir auch nicht. Ich habe selbst drei Kinder. Aber so ging es einfach nicht weiter. Naja, es gibt immer mehr Eltern, die sich einfach nicht um ihre Kinder kümmern. Da ist das Befüllen von Aschenbechern mit Sand und das Anzünden von Palmen ja noch Gedöns….. Letztens stand ein Kind bei uns mitten in der Küche. Neben der heißen Fritteuse. Ich habe mich von dem Kind zu seiner Mutter führen lassen und alles, was die Mutter sagte, war: “Naja, ich muss ja auch mal in Ruhe essen”.
… Ich möchte es mal so sagen: Zehn bis 20 Prozent der heutigen Eltern kotzen mich extremst an… Weiterlesen

Beachtung – Ein unterschätztes Grundbedürfnis

Ich möchte mich heute einem Thema widmen, das meines Erachtens eines der wichtigsten menschlichen Grundbedürfnisse ist. Und das in seiner Bedeutung für unser tägliches Handeln und Wohlbefinden weit unterschätzt wird.

Beachtung Theaterfestival verändert mit Farbe

Es geht um das Thema Beachtung, das für uns so elementar ist wie Essen oder Trinken. Nur meist ist uns das so nicht bewusst.

Es gab ja das Experiment, das ein Kaiser des Römischen Reiches durchgeführt hatte. Er wollte die  Sprachentwicklung erforschen, also ob diese angeboren sind oder gelernt werden.

Dazu ließ er Neugeborene von Ammen aufziehen, die sie füttern und sauber halten sollten. Ansonsten aber keinen weiteren Kontakt mit den Babies aufnehmen. Er kam zu dem Ergebnis, das die menschliche Sprache durch den sprachlichen Kontakt erlernt wird, denn diese Kinder konnten von sich aus nach längerer Zeit nicht sprechen. Aber ein weiteres Ergebnis war: Viele Kinder starben, wahrscheinlich an einem Mangel an Beachtung und Zuwendung, wie neuere Forschungen bestätigten.

Beachtung ist in allen zwischenmenschlichen Begegnungen von Bedeutung. Weiterlesen

„Eigentlich möchte ich….“ Wie primäre Impulse unser Leben bestimmen können

Sie kennen das sicher auch, das Wörtchen „eigentlich“, das wir oft verwenden, wenn es darum geht, einen Unterschied zu beschreiben. „Eigentlich hätte ich doch die Pizza bestellen sollen und nicht die Spaghetti…“ oder „Eigentlich steht mir das Kleid gar nicht und ich habe es in die Kleiderkammer gegeben…“ oder „Eigentlich brauche ich gar kein Auto und komme mit dem öffentlichen Nahverkehr und dem Fahrrad gut zu recht…“.

Da beschreiben wir kleine und große Unterschiede im Alltag zwischen verschiedenen Wünschen, einem veränderten Geschmack oder einen Unterschied zwischen unserem jetzigem Leben und einem möglichen anderen.

Um den letzten Punkt soll es heute in diesem Beitrag gehen: der Unterschied zwischen dem Leben, das ich lebe und dem, das ich auch leben könnte und damit vielleicht (noch) zufriedener wäre, als ich es heute bin.

Die Methode der Psychoorganischen Analyse, mit der ich viel in meiner Praxis arbeite, nennt das den „primären Impuls“ und meint all die kleinen und großen Wünsche, die ich oberflächlich oder tief in mir drin immer wieder verspüre. Vielen dieser Wünsche sind Sie vermutlich in Ihrem Leben bereits gefolgt … bei Ihrer Berufswahl, der Wahl Ihres Partners und Ihren Ferienzielen. Etwa nach vielen Jahren in den Bergen einmal den Sonnenuntergang auf einer Mittelmeerinsel zu erleben.
Ibiza für eigentlich
Dieser primäre Impuls kann sich in unterschiedlicher Weise zeigen, Weiterlesen

Warum ich keine Links zum Internet-Buchhandel setze!

Ich bin in den letzten Wochen mehrmals angesprochen oder angemailt worden, warum ich bei meinen Literaturlisten oder der letzten Buchempfehlung keine Links zu den Internet-Buchversandhäusern wie amazon.de, buch.de oder thalia.de setze.

amazon Bild geschnitten

Darüber könne ich doch einige Euro verdienen, wenn Sie über meinen Link auf die Online-Seite der Buchhäuser gelangen und dort bestellen. Und für die KäuferInnen wäre das doch auch viel einfacher…
Gerade in der jetzt vergangenen Adventszeit wurden dort doch Millionen Bücher bestellt und versandt. Ich weiß, dass viele meiner Blog-KollegInnen diese Links setzen.

„Support your local dealer“

Aber ich halte es doch mit der guten alten Formel „Support your local dealer“ und meine damit nicht den Drogenhändler Weiterlesen

Buchtipp: Jens Baum „Wie’s weitergeht, wenn nichts mehr geht“

In meinem letzten Blog-Beitrag habe ich mit dem Spruch:

Überlegen Sie, wie Sie einen Fluss überqueren, erst dann, wenn Sie am Fluss angekommen sind!

auf ein Buch von Jens Baum verwiesen.

Dieses trägt den oben schon genannten Titel: „Wie’s weitergeht, wenn nichts mehr geht. Strategien in schwierigen Zeiten“ und ist mittlerweile in der 11. Auflage Kösel-Verlag erschienen. (ISBN 346 6305 713)

2013-12-10 15.26.06

Dieses Buch begleitet mich nun schon seit mehreren Jahren beruflich wie privat. Beruflich, indem ich Ideen oder Zitate daraus in meinen Seminaren einsetze. Privat, weil es mich immer wieder anregt, über eigene Erfahrungen oder Sichtweisen neu nachzudenken.

Es gibt ja Tausende von Ratgebern zu den verschiedensten Themen von Weiterlesen

Um 8 Uhr wollten sie kommen… oder „Überlegen Sie, wie Sie einen Fluss überqueren, erst dann, wenn Sie am Fluss angekommen sind!“

Um 8 Uhr morgens wollten sie kommen, die Maler, um Fenster sowie die Haus- und Terrassentür von außen zu streichen. Ich möchte doch bitte schon mal alles freiräumen von den Fensterbänken und vor den Fenstern. „Alles“ meint 5 Räume, 1 WC und 2 Bäder, die Dachgeschossräume hatten zum Glück erst vor ein paar Jahren neue Fenster gekriegt.

Morgens 7.30 Uhr, meine Tochter bricht zur Schule auf. Draußen regnet es derweil immer mal wieder, es fisselt, wie man hier im Rheinland sagt.

„Alles frei räumen“ erinnere ich mich… Wäre also jetzt dran. Ich zögere.
Na, wer weiß, ob sie pünktlich sind, sie bei dem Wetter arbeiten können oder ob sie überhaupt kommen. Beim ersten Termin zum Abschätzen  Weiterlesen

bonn gesund 15. September 2013

Wenn Sie aus Bonn oder der Umgebung sind, können sie mich am Sonntag, den 15. September 2013 auf der Gesundheitsmesse “bonn gesund” in Bonn-Bad Godesberg erleben.

Dort halte ich zwei Vorträge mit Übungen/Demonstrationen:

  • Einmal um 11.00 Uhr im Brunnensaal zum Autogenen Training und
  • um 12.00 Uhr auf der Bühne im großen Saal mit einer kleinen Klangschalenreise und einer kurzen Klangschalenmassage.

Außerdem gibt es viele andere interessante Angebote. Es lohnt sich! Alles weitere zur Messe finden sie hier:

www.bonn-gesund.de

Vielleicht sehen wir uns. Ich würde mich freuen.

Hängeenergie

Seit einigen Tagen ermahne ich mich, doch wieder einen Artikel für meinen Blog zu schreiben und schiebe dieses Vorhaben vor mir her. Wo ist das Problem? Es gibt ja Vieles, über das ich berichten könnte.
Ist es zu heiß zum schreiben?
Kann ich keinen rechten Anfang finden, die Angst vor’m leeren Blatt?
Befürchtungen nicht gut genug zu schreiben, meinen LeserInnen nichts Interessantes anbieten zu können?
Und wie ich mich mit diesen Fragen beschäftige und es sich langsam energetisch etwas schwer anfühlt, habe ich damit mein aktuelles Thema gefunden…

„Die Hängeenergie“

Was ist das, werden Sie fragen. Ich habe den Begriff zum ersten Mal während meiner Weiterlesen

Gönne dich Dir selbst…

Bernhard von Clairvaux war der Lehrer des Papstes Eugen III.  Dieser war durch sein Amt dermaßen im Stress, dass ihm sein alter Lehrer und Freund diesen Brief geschrieben hat. Beide haben im zwölften (!) Jahrhundert gelebt. Vielleicht kennen Sie diese Zeilen ja schon, Sie sind oft zitiert worden. Dennoch möchte ich sie heute auch hier veröffentlichen.

Gönne dich dir selbst

 „Wo soll ich anfangen? Am besten bei deinen zahlreichen Beschäftigungen. Denn ihretwegen habe ich am meisten Mitleid mit dir.

 Ich fürchte, dass du, eingekeilt in deine zahlreichen Beschäftigungen keinen Ausweg mehr siehst und deshalb deine Stirn verhärtest. Dass du dich nach und nach des Gespürs für einen Weiterlesen

Warum ist es manchmal so schwer, gut für sich selbst zu sorgen?

Ich schrieb in meinem vorherigen Eintrag, dass eine gute Selbstfürsorge mit steigender Zufriedenheit einher geht.

Wenn Sie sich auf den Weg machen, gut für sich zu sorgen, heißt das oft auch, Sie müssen sich an Veränderungen heran machen. Sie müssen sich zum Beispiel disziplinieren, den regelmäßigen Lauftermin fest in ihre Planung einzubauen. Und für den Entspannungskurs anmelden und einige Abende regelmäßig hingehen und zwischen den Termine auch noch üben, damit der Kurs seine Wirkung zeigen kann. Dabei gilt es neben der erforderlichen Disziplin und einem gewissen Durchhaltevermögen vielleicht Weiterlesen